Vor dem Kauf von Gefrieranlagen muss ein Lebensmittelbetrieb meist einige Fragen beantworten: Welches Gefrierverfahren passt zum Produkt, wie werden Chargengewicht und Durchsatz in eine Anlagengröße übersetzt, wie lässt sich die Gefrierzeit abschätzen, und woher kommen Qualitätsunterschiede tatsächlich. Die meisten dieser Antworten stehen nicht im Datenblatt — sie hängen von Produktform, Verpackung und Linientakt ab.
Typische Themen
- Vergleich der Gefrierverfahren: worin sich Gefrieren mit flüssigem Stickstoff und mechanisches Gefrieren (Verdichter) bei Kühlgeschwindigkeit, Eiskristallbildung und geeigneten Produkten unterscheiden
- Anlagenauswahl: wann man einen LN2-Schrankfroster (LFC-300 / LFC-600 / LFC-1200), einen LN2-Tunnelgefrierer (LFT-1206), einen Tauchkühler oder einen Speisenschnellkühler einsetzt
- Kapazität und Takt: Abschätzung von Durchsatz und Stickstoffverbrauch aus Chargengewicht, Einlauftemperatur und Zielkerntemperatur
- Qualität gefrorener Produkte: Eiskristallgröße, Tropfverlust, Farbe und Textur nach dem Auftauen
- Peripherie und Sicherheit: Anforderungen an Stickstofftanks, Verdampfer, Lüftung und Sauerstoffüberwachung