Branche: Überseeische Kunden | Region: Inland | Zugehöriges Modell: DKN-LFT-1612 Flüssigstickstoff-Schnellfrosttunnel-Linie Kundeninformationen wurden anonymisiert, die Modellkonfiguration ist eine Auswahlempfehlung für vergleichbare Kapazität.
I. Anwendungshintergrund
Die Vorgehensweise überseeischer Lebensmittelimporteure ist in der Regel beidseitig extern: Die Ware stammt aus dem Inland, die Verarbeitung erfolgt nach den Standards des Ziellandes, und nach der Zollabfertigung geht das Fertigprodukt per Seefracht in das eigene Lager oder an Distributoren. Tiefkühlware ist eine der Hauptkategorien – Garnelen, Fisch, Teilstücke und Convenience-Produkte sind alle dabei, containerweise.
Die Anforderungen dieser Kunden unterscheiden sich von denen inländischer Kunden. Inländische Kunden fragen zuerst nach der Frostwirkung, Importeure fragen zuerst nach drei Dingen: Ob der Strom vor Ort angeschlossen werden kann, ob die Tiefkühlware bei Ankunft im Hafen die Abnahme besteht und ob diese Linie in die bestehende Halle passt. Die ersten beiden betreffen die Verkäuflichkeit der Ware, das dritte betrifft die Unterbringung der Anlage.
II. Prozessschwierigkeiten
Erstens: Wenn das Stromsystem nicht passt, ist das Gerät vor Ort ein nutzloser Eisenklotz. Spannung, Frequenz und Phasenzahl des Stromnetzes im Zielland unterscheiden sich vom Inland, und für die Leistungsversorgung und den Steuerstromkreis müssen getrennte Anforderungen gestellt werden. Dies muss vor Vertragsabschluss festgelegt werden. Wenn erst nach halber Fertigung geändert wird, betrifft das die Auswahl von Schaltschrank, Motoren und Heizelementen – Lieferzeit und Kosten werden gemeinsam neu berechnet.
Zweitens: Die Halle des Verarbeitungsstandorts hat oft bereits ein bestehendes Layout. Bei Erweiterung einer bestehenden Fabrik sind Türöffnungsbreiten, Wendekreisradien der Durchgänge und Montageräume vorgegeben. Eine 12000 mm lange Tunnel-Linie lässt sich nicht als Standardteil einfach hineinschieben – die Ausrichtung von Einlauf- und Auslaufseite sowie der Platz auf der Wartungsseite müssen an die örtlichen Maße angepasst werden.
Drittens: Seeverpackung ist nicht einfach eine Folie außen herum. Bei langgestreckten Anlagen wie Tunnel-Linien erfordert der Seetransport eine Segmentierung, Fixierung und Feuchtigkeitsschutz – die Containerbeladung und die Anschlagpunkte sind Teil der Verpackungsplanung. Andernfalls sind beim Öffnen im Bestimmungshafen das Netzband verformt und der Motor feucht geworden, und es muss erst repariert werden, bevor installiert werden kann.
Viertens: Die Abnahmekriterien richten sich nach dem Zielland. Auftauverlust, Einzelstück-Verklumpung und Kerntemperatur des Frostblocks – die Qualitätssicherung des Importeurs hat ihre eigene Tabelle, die in der Regel eine Stufe strenger ist als für den Inlandsmarkt.
III. Lösungskonfiguration
Für dieses Szenario eignet sich die DKN-LFT-1612 Flüssigstickstoff-Schnellfrosttunnel-Linie, die Hauptparameter wie folgt (entnommen aus den technischen Produktunterlagen):
| Position | Parameter |
|---|---|
| Tunnelnetzband | 12000 mm (Länge) × 1600 mm (Breite), effektive Netzbandbreite 1600 mm |
| Außenmaße | 12000 × 2700 × 1950 mm |
| Arbeitstemperatur | -150℃ ~ Raumtemperatur |
| Temperaturregelgenauigkeit | ±2℃ |
| Abkühlgeschwindigkeit | Im Leerlauf 10℃ pro Minute |
| Kapazität | ca. 1000 kg/h (variiert je nach Produkt und Verpackungsart) |
| Gesamtleistung | 26 kW |
| Kältemittel | 0,5-0,8 MPa Flüssigstickstoff |
| Sauerstoffkonzentrationsüberwachung | Sauerstoffkonzentration Sollwert 19,5%-21,5% |
Die Konfigurationslogik gliedert sich in drei Teile.
Die effektive Netzbandbreite von 1600 mm ist 400 mm breiter als die gängige 1200-mm-Ausführung. Das ist nützlich für die Auftragsstruktur von Importeuren: Ein Container enthält oft mehrere Spezifikationen gemischt, und ein breites Netzband kann in einem Durchgang mehr Tabletts nebeneinander aufnehmen, sodass bei Spezifikationswechseln weniger Umrüstungen nötig sind. Die Kapazität von ca. 1000 kg/h variiert mit Produktform und Verpackungsart und wird für konkrete Kategorien auftragsbezogen bestätigt.
Außenmaße 12000 × 2700 × 1950 mm und Gesamtleistung 26 kW – diese beiden Zahlen müssen dem Verarbeitungsstandort frühzeitig mitgeteilt werden: Der Installationsplatz ist nach den Außenmaßen freizuhalten, die Hallenstromversorgung nach der Gesamtleistung anzumelden. Erst wenn beides feststeht, kann der Produktionsplan aufgestellt werden.
Die drei Punkte Stromversorgung, Zertifizierung und Verpackung werden gemäß den Anforderungen des Bestimmungslandes bestätigt. Spannung, Frequenz und Phasenzahl für Exportprojekte, Zulassungszertifizierungen des Ziellandes, Segmentierung für den Seetransport und Verpackungsmaterialien werden im technischen Vertragsprotokoll Punkt für Punkt festgehalten und auftragsbezogen bestätigt – keine allgemeinen Formulierungen.
IV. Prozessschwerpunkte
Die Durchquerungszeit des maximalen Eis kristallbereichs bleibt der Kern. Im Leerlauf 10℃ pro Minute Abkühlung, Arbeitstemperatur bis -150℃, ausreichende Kältereserve; beim Durchlauf mit Ware wird über die Bandgeschwindigkeit die Verweilzeit des Materials im Bereich von -1℃ bis -5℃ reduziert, wobei die konkrete Geschwindigkeit durch Testläufe nach Produktdicke und Schichtzahl der Beschickung bestimmt wird.
Temperaturregelgenauigkeit ±2℃. Exportaufträge sind kontinuierliche Serienfertigung, eine Linie läuft stunden- oder sogar ganztägig – ob die Genauigkeit stabil bleibt, zeigt sich direkt an den Unterschieden der Tiefkühlware zwischen vorderem und hinterem Abschnitt; dieselbe Charge darf nicht uneinheitlich sein.
Kältequelle ist 0,5-0,8 MPa Flüssigstickstoff, Tank und Flüssigkeitsleitungen werden vom Betreiber bereitgestellt. Im Exportszenario ist vorab zu klären, ob die Flüssigstickstoffversorgung im Zielland günstig ist – in manchen Gegenden ist Flüssigstickstoff teurer als Strom, die Betriebskostenstruktur unterscheidet sich vom Inland; dieser Punkt sollte bereits in der Auswahlphase offen mit dem Kunden besprochen werden.
Sauerstoffkonzentration Sollbereich 19,5%-21,5%. Im Flüssigstickstofftunnel wird Sauerstoff verdrängt; nach Be- und Entladung, Wartung und Reinigung des Netzbands ist zunächst zu bestätigen, dass die Sauerstoffkonzentration wieder im Bereich liegt, bevor Personen hineingehen. Die vor Ort geltenden Sicherheitsvorschriften für Exportprojekte sind mit dem Gerät zu übergeben, die Bedienerschulung darf nicht entfallen.
V. Geeignete Anwender und Auswahlhinweise
Die DKN-LFT-1612 eignet sich für exportorientierte Verarbeitungsszenarien mit relativ konzentrierten Spezifikationen und hohem Tagesdurchsatz: Fertigungsbetriebe überseeischer Importeure im Inland, kontinuierliches Schnellfrost von Exportgarnelen und Fischfilets sowie von Teilstücken und Convenience-Produkten.
Ob eine Tunnel-Linie sinnvoll ist, hängt von drei Fragen ab. Reicht die Tagescharge für kontinuierlichen Betrieb, wie viele Spezifikationen pro Tag; bietet die Halle Platz für die 12000 mm Länge und lässt sie Wartungsseitenplatz frei; ist die Flüssigstickstoffversorgung vor Ort stabil. Sind alle drei erfüllt, kommen breites Netzband und Kältezonen erst zur Geltung.
Bei gemischten Spezifikationen, kleinen Einzelchargen und enger Halle ist der Flüssigstickstoff-Schnellfrostschrank der DKN-LFC-Serie besser geeignet – geringer Platzbedarf, schnelle Umrüstung.
Bei Exportprojekten sind in der Auswahlphase vier Dinge festzuzurren: Stromsystem des Ziellandes, Liste der Zulassungszertifizierungen, Seeverpackung und Segmentierungsart, verfügbare Lichtraummaße der Halle. Sind diese vier Punkte festgelegt, ist die Gerätelösung erst einsatzfähig. Bandgeschwindigkeit und Stickstoffnachspeisemenge bleiben für die Inbetriebnahmephase und werden nach dem tatsächlichen Produkt eingestellt.
Kundeninformationen wurden anonymisiert, die Modellkonfiguration ist eine Auswahlempfehlung für vergleichbare Kapazität.